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Softwareentwicklung: Linux (Kernel) Entwicklung, Middleware und Networking, Android, hardwarenah, embedded
Künstlerisches Lichtdesign für Events: Entwurf, Ausarbeitung, Planung, Controller-Programmierung und Live-Operator

Die "Gutes Licht für alle" Lichtanlage

Das Lichtsystem besteht aus sechs 1,35-Meter langen, bestückten Traversenmodulen.

Jedes Modul ist mit zwei Scheinwerfern bestückt:

  • einem Futurelight DMH-100 RGBW-Moving-Head-Spot-Projektor (kopfbewegte Projektor-Lampe, links auf dem Bild) und
  • einem Stairville MH-z720 V2 RGBW-Moving-Head-Washer (kopfbewegte Lampe die breit streuen kann, rechts auf dem Bild).

und sechs leeren Rahmen, ebenfalls 1,35 Meter lang. Vielen Dank nochmal an den anonymen Spender, der uns ein Modul gespendet hat!

Transportiert und angeliefert wird die Anlage in 6 Stacks. Auf einem speziell angefertigten Trolley liegt zunächst das bestückte Modul und auf diesem ein Leerrahmen (Frame genannt). Die Trolleys dienen nicht nur als Transportvehicle sondern auch als Aufbauhilfe:

Was ist das Besondere an dieser Anlage? Antwort: Die Anlage erfüllt viele Randbedingungen, die gerade in kleinen und mittleren Clubs wichtig sind:

  • der Platzverbrauch ist auf ein Minimum reduziert, da die Lampen-Körper in die Traversen eingebaut sind und somit den zur Verfügung stehenden Raum optimal ausnutzen
  • alle Lampen zusammen verbrauchen weniger Strom als eine normale Schuko-Steckdose zur Verfügung stellt. Es ist kein Drehstromanschluss notwendig
  • die Lampen sind leise, wenn man nicht gerade ihre volle Leistung (durchschnittlich 35.000 Ansi-Lumen) abruft, die Motoren sind kaum zu hören
  • die Lampen werden nicht sonderlich warm. Es sind LED-Lampen, die eine viel bessere Energie-Effizienz als Gasentladungslampen haben
  • durch die vormontierten Module und Rahmen mit den Lampen und den nötigen Kabeln ist der Aufbau und Abbau sehr schnell möglich
  • die Washer haben einen sehr breiten Zoom (ca. 52 Grad). Dadurch kann jeder einzelne von Ihnen eine große Fläche in jede Farbe tauchen, die gewünscht ist. 
  • die Spots haben viele verschiedene Funktionen, die sonst nur bei Systemen ab 7000 Euro pro Stück zur Verfügung stehen, plus einige Extras

Alle Module und Rahmen sind vormontiert und vorverkabelt und können in vielen Varianten zusammen- und aufgebaut werden. Durch die Vormontage und Vorverkabelung wird die Aufbauzeit deutlich unter einer Stunde betragen.

Das folgende Bild zeigt alle möglichen Aufstellvarianten der Module und Rahmen. Für ein größeres Bild bitte einfach draufklicken:

Die Rahmen sind oft optional um die Variante an die tatsächliche Bühnenbreite oder Höhe anpassen zu können. 

Auf dem Schema ist nicht zu erkennen, dass auch Teile von zwei Varianten miteinander kombiniert werden können. Als Beispiel kann man die hintere Traverse mit 4 Modulen der "UP + FLOOR: Variante 1a" mit der vorderen Traverse mit 2 Modulen der "UP + FLOOR: Variante 2a" kombinieren. Das funktioniert dann, wenn man optionale Rahmen weglässt und dadurch die Traversen kürzuer macht. Bei diesem Beispiel liegt kein Modul auf der Bühne; alle Module werden über der Bühne positoniert.

Bei einer Bewerbung wird der jeweilige Wunsch geprüft und ggf. nochmals diskutiert und korrigiert.

Der benötigte Platz über Kopf ist sehr gering. Besonders in kleinen Konzertorten ist die lichte Höhe nicht sehr groß. Die Module dieses Systems integrieren die Scheinwerfer in die Traversen, so dass nur eine minimale Höhe verbraucht wird, um sie zu benutzen. Auch die Temperaturentwicklung ist sehr gering, da die Lampen mit RGB(W) – LED-Leuchtmitteln betrieben werden. Der Stromverbrauch aller 6 Module zusammen übersteigt einen 230-Volt-Standardanschluss mit einer Leistung von 16 Ampere nicht.

Die installierten Lampen verfügen über viele Funktionen, die für die Lichtshows verwendet werden können. Um diese Funktionen einem Lichtdesigner anbieten zu können, wird ein Tablet-Computer (DELL XPS-13 2-in-1-PC) mit der Elation ONYX-Software zur Verfügung gestellt. In dieser Software programmiert Matthias Thömel sog. Cue-Listen, die alle Funktionen der Geräte steuern können. Die Cue-Listen sind auf Knopfdruck abrufbar und miteinander kombinierbar, um einzigartige Lichtbilder für jede Art von Musik erstellen zu können. Ein fremder Lichtdesigner kann auch seine eigene ONYX-Show vorprogrammieren und auf den Tablet-Computer laden oder seinen eigenen Controller / PC mit Software mitbringen.

Die Programmierung des Tablet-PC's wird hier näher beschrieben: Das Pult

Als Test für die Pultprogrammierung habe ich im Simulator 5 Beispiel-Konfigurationen angelegt. Diese Konfigurationen wurden mit einer identischen Pulteinstellung angesteuert (die man auch im Artikel über das Pult sehen kann). Natürlich sind durch die Flexibilität der Anlage viel mehr Auftsellungskombinationen möglich. Hier sind die Beispielbilder:

Lichtanlage als Back-Support (nur hinter der Bühne aufgebaute Module):

 

Oder die Lichtanlage as Front-Support (nur vorne aufgebaut):

In Clubs mit wenig Platz über der Bühne, kann die Lichtanlage auch nur auf dem Boden stehend/liegend verwendet werden:

Wenn in einer Location etwas mehr Platz über der Bühne ist, diese aber eher schmal gebaut ist, könnte die Lichtanlage so eingesetzt werden:

In Locations mit breiterer Bühne und Platz darüber wäre das eine Möglichkeit für den Aufbau:

Man darf dabei nicht vergessen: In vielen Locations gibt es bereits eine fest installierte Lichtanlage, unsere Anlage wird dort nur unterstützend wirken. Aber gerade in kleinen Clubs mit wenig Technik kann unsere Lichtanlage auch als Komplettanlage benutzt werden. Für diesen Zweck ist auch die Pultsoftware programmiert.

Ich unterstütze:

ALS

Don Bosco

Kinderhospitz Bärenherz

Kinderhospitz Bärenherz Leipzig e.V.

 

Mehr Informationen darüber: smile.amazon.de

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